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Die besten kostenlosen Scan-Apps für Android

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Wer schon einmal während einer Veranstaltung analoge Inhalte auf einem Whiteboard oder Flipchart sichern musste, kennt das Problem: Schnell mit dem Smartphone aufgenommene Fotos sind zwar einigermaßen leserlich, liegen hinterher aber im unhandlichen JPG-Format vor und müssen zur Weiterverarbeitung noch auf Laptop oder Desktop-PC übertragen werden. Nicht die besten Voraussetzungen, um wichtige Erkenntnisse »mal eben« weiter zu versenden.

Scan-Apps schaffen hier Abhilfe. Denn die besten Apps dieser Art verwandeln nicht nur mehrere Fotos in eine praktische PDF-Datei, sondern senden das erzeugte PDF im Anschluss auch direkt an Ihre E-Mail-Adresse oder laden sie auf den Cloud-Speicher Ihrer Wahl. Schneller und bequemer kann man Analoges kaum in ein digitales Format bringen.

Wir haben für Sie die beliebtesten kostenlosen Scan-Apps für Android unter Workshop-Bedigungen getestet und verraten Ihnen, auf welche App Sie sich in Workshops und Meetings verlassen können.

Übersicht

  • Wie funktioniert der Dokumentenscan mit dem Smartphone?
  • Unsere Testbedingungen
  • Dropbox, Google Drive und OneDrive
  • Microsoft Office Lens
  • Adobe Scan
  • GeniusScan
  • Fazit

Wie funktioniert der Dokumentenscan mit dem Smartphone?

Mit Hilfe von Dokumentenscan-Apps können Sie Inhalte wie Schrift oder Grafiken fotografieren und automatisch zuschneiden lassen. Die entstandenen Fotos werden von der App zusätzlich mit bestimmten Foto-Tricks bearbeitet, damit die abfotografierte Schrift leserlicher wird. Dafür greifen die meisten Apps auf Kontrasterhöhung, Perspektivkorrektur und Rauschminderung zurück.

Jede Apps, die wir Ihnen in diesem Beitrag vorstellen, arbeiten auf diese Weise, die Apps unterscheiden sich aber in der Benutzerführung und den gegebenen Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung der Dokumente. Auch die Lesbarkeit der Ergebnisse unterschied sich im Test stark.

Ein besonderes Feature, mit dem die meisten Scan-Apps auftrumpfen können, ist die sogenannte OCR-Schrifterkennung. Mit diesem Algorithmus können Apps Schrift aus einem Foto »herauslesen.« Wenn dies ordnungsgemäß funktioniert, produziert die Scan-App ein PDF, in dem Sie später Text markiert und kopieren können. Die getesteten Apps hatten allerdings erhebliche Probleme bei der OCR-Erkennung von handschriftlich verfassten Texten. Somit ist dieses Feature zum Digitalisieren von Whiteboard- und Flipchart-Inhalten aktuell leider noch nicht zu gebrauchen.

Unsere Testbedingungen

Für einen aussagekräftigen Test haben wir die Apps unter möglichst realistischen Workshop-Bedingungen eingesetzt. Unser Testobjekt war das Legamaster Blacktec Flipchart, dessen ergonomisch gewölbte Oberfläche eine kleine Perspektivkorrektur nötig macht. Es hatte allerdings keine der Apps Schwierigkeiten, die Wölbung auszugleichen. Als Smartphone kam ein Motorola G4 Plus zum Einsatz. Dieses Mittelklasse-Smartphone ist bereits seit über einem Jahr auf dem Markt und verfügt über eine ausreichend gute, aber nicht ausgezeichnete Kamera. Mit einem aktuellen Flagship-Modell kann das G4 Plus nicht mithalten, es vermittelt aber einen guten Eindruck davon, welche Ergebnisse Sie auch mit einem älteren Smartphone erzielen können.

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Das Legamaster Blacktec in unserer Testumgebung

Workshop-Leitende haben selten die Zeit, sich zwischen Diskussionen und Gruppenarbeiten perfekt zu positionieren. Wir haben darum mit jeder der Apps einfach ein Foto geschossen, sobald das Flipchart im Fokus war. Die Lichtverhältnisse im Test waren ebenfalls nicht ideal: Unser Testobjekt haben wir mit einer Mischung aus winterlich-mattem Tageslicht und LED-Deckenstrahlern beleuchtet. In den meisten Seminarräumen dürften ähnliche Verhältnisse herrschen.

Das Fotomotiv zeigt einen Querschnitt der Inhalte, die typischerweise im Laufe eines Workshops oder Meetings entstehen. Wir haben uns für eine Mischung aus hastig handgeschriebenen Texten, Diagrammen und Zeichnungen in Schwarz, Rot und Türkis entschieden. Besonders die hellen, türkisfarbenen Diagramme waren im Test für viele der Apps eine echte Herausforderung.

Dropbox, Google Drive und OneDrive

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Scan-Ergebnis Dropbox (PDF)

Wenn Sie bereits einen Account bei Dropbox, Google Drive oder OneDrive haben, kann es gut sein, dass schon eine funktionsfähige Scan-App auf Ihrem Smartphone installiert ist. Alle drei Cloud-Apps bieten grundlegende Scanfunktionen, dank Anbindung an den Cloud-Speicher ist die Weiterverarbeitung von Inhalten denkbar einfach.

Dropbox und Google Drive spielen beinahe in der gleichen Liga. Dropbox liefert aber insgesamt sattere Ergebnisse und bietet mehr Möglichkeiten, nach dem Fotografieren an Kontrast und Schärfe der Aufnahme zu drehen.

Wie die meisten Scan-Apps zeigt Dropbox im Foto-Modus einen Auswahlrahmen an, den Sie für eine korrekte Positionierung des Winkels und des Bildausschnitts benutzen können. Google Drive zeigt keinen solchen Rahmen, traf dafür in unseren Tests beim automatischen Zuschneiden der Bildausschnitte häufiger auf Anhieb ins Schwarze. Wer schon einen Account bei einem der beiden Cloud-Dienste besitzt, kann sowohl die Dropbox-App als auch Google Drive beruhigt nutzen. Wer noch völlig ohne Cloud arbeitet oder wechseln möchte, sollte der etwas besseren Dropbox-App den Vorzug geben.

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Scan-Ergebnis Google Drive (PDF)

Microsofts OneDrive-App erscheint im Vergleich zu den anderen Apps arg limitiert. Ohne Office-365-Abo können Sie keine mehrseitigen PDFs erstellen, was die Nachbereitung von Flipchart-Blöcken unnötig erschwert. Die erzielten Ergebnisse sind ebenfalls sichtbar schlechter als die der anderen Kandidaten im Testfeld. OneDrive hatte Schwierigkeiten, ein kontrastreiches Bild zu erzeugen, die Inhalte wirken grau, dunkel und sind unnötig schwer zu lesen. Weil OneDrive keine Nachbearbeitung des Bildes erlaubt, ließ sich dies auch nicht umstandslos korrigieren.

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Scan-Ergebnis OneDrive (PDF)

Microsoft Office Lens

Wer Microsofts OneDrive nutzt, aber kein Office-365-Abo abschließen möchte, bekommt von Microsoft mit Office Lens eine etwas besser ausgestattete App mit OneDrive-Anbindung. Die Export-Optionen von Office Lens sind umfassend. PDFs und JPGs lassen sich auf dem Smartphone speichern, per Mail verschicken oder in OneDrive hochladen. Als einzige App im Testfeld bietet Office Lens den Export ins Word-Format an. Im Umgang mit hochauflösenden Aufnahmen von Handschrift und ohne gut funktionierende Schrifterkennung ist dies aber nicht zu empfehlen.

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Scan-Ergebnis Office Lens (PDF)

Leider schlug sich Office Lens im Test nur geringfügig besser als OneDrive. Auch bei den Aufnahmen mit Office Lens ist der Hintergrund zu dunkel geraten, wenn auch der Scan insgesamt feiner aufgelöst ist. Ohne Möglichkeit, nach dem Fotografieren Anpassungen vorzunehmen, kann auch Office Lens den anderen Apps im Test nicht wirklich das Wasser reichen.

Adobe Scan

Adobe Scan setzt sich mit seinem Auto-Foto-Modus vom restlichen Testfeld ab. In diesem Modus nimmt die App ein Foto vom Text auf, sobald sie eine Textfläche erkennt. Der automatische Zuschnitt der Bilder funktionierte dabei im Test zuverlässig. Schneller lassen sich komplette Flipchart-Blöcke wohl kaum digitalisieren.

Die App lieferte saubere, naturgetreue und hochauflösende Ergebnisse und ist somit neben Dropbox und GeniusScan einer der Spitzenreiter im Testfeld. Die hohe Farbtreue könnte aber in manchen Szenarien zu Lasten der Lesbarkeit gehen. Die türkisfarbenen Diagramme auf dem Testblatt verschwimmen beinahe mit dem weißen Hintergrund, hier hätte eine etwas sattere, dunklere Farbe besser funktioniert.

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Scan-Ergebnis Adobe Scan (PDF)

Zur Nutzung von Adobe Lens ist ein Adobe-Account nötig. So lädt die App die Ergebnisse automatisch in die mit dem Account verknüpfte Adobe Document Cloud. Die erzeugte Scan-PDF kann man alternativ aber auch per Mail versenden oder an andere Apps übergeben. Adobe Lens entpuppte sich im Test als insgesamt sehr empfehlenswert. Insbesondere Flipchart-Nutzer sollten die App unbedingt antesten.

GeniusScan

GeniusScan ist in der Vollversion zwar bezahlpflichtig, aber schon die Gratis-Version ist ein ernstzunehmendes Werkzeug.

Bei der automatischen Textauswahl zeigten sich zwar einige Schwächen, dafür verfügt GeniusScan über eine ausgezeichnete manuelle Zuschnitt-Funktion und erlaubt eine intuitive und sehr genaue Anpassung des Bildausschnitts. Die Leserlichkeit sowohl schwarz-weißer als auch farbiger Texte fiel sehr gut aus, die Anpassungsmöglichkeiten der Aufnahmen sind umfangreich und detailliert. Schon die automatische Bildabgleichung lieferte aber in allen Szenarien unseres Tests so gute Ergebnisse, dass eine weitere Anpassung nicht nötig war.

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Scan-Ergebnis GeniusScan (PDF)

Leider blendet die Gratis-Version von GeniusScan in den Menüs störende Werbung am unteren Bildschirmrand ein. Ein weiteres Manko: Ihre Ergebnisse können Sie mit der Gratis-Version nur auf dem Smartphone abspeichern oder per Mail verschicken. Die 4,99€ teure Vollversion bietet eine Anbindung an einen FTP-Server oder an die Cloud-Dienste Dropbox oder Google Drive.

Fazit

In unserem Test zeigt sich: Die Ergebnisse, die Sie in Alltags-Szenarien mit kostenlosen Scan-Apps erzielen können, liegen qualitativ insgesamt sehr nah beieinander. Nur die Apps von Microsoft fielen aufgrund ihrer matten, dunklen Darstellung etwas ab.

Das macht es nicht leicht, eine »beste« App zu finden, die für die meisten Benutzer gut funktioniert. Was letztendlich entscheidet, ist die Anbindung an Web-Services und die Benutzerfreundlichkeit der App. Nutzer von Dropbox greifen zur Dropbox-App, Google-Drive-User sind bei Googles Drive-App gut aufgehoben.

Wer OneDrive oder einen anderen Cloud-Dienst nutzt oder ganz ohne Cloud-Speicher auskommt, steht vor der Wahl zwischen Adobe Scan und GeniusScan. Mit GeniusScan bekommen Sie die wohl umfangreichste App im Testfeld, müssen aber mit der Werbung leben. Adobe Scan ist fast ebenso gut, aber einfacher zu bedienen und werbefrei.

Egal, für welche App Sie sich entscheiden: Scan-Apps stellen besonders in Workshop-Situationen einen echten Gewinn dar und sollten auf keinem Coach-Smartphone fehlen. Probieren Sie es aus!

Themen: Software
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