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Visuell vortragen mit Andreas Gerhardt: Emotionale Figuren

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In der Reihe »Visuell vortragen« stellen wir Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Zeichner Andreas Gerhardt (ideevisuell.de) einfache Zeichenvorlagen vor, mit deren Hilfe Sie Ihre Vorträge ansprechender, aufregender und verständlicher gestalten können.

Im ersten Teil unserer Reihe ging es um die Grundpfeiler von Andreas Gerhardts Figurenkatalog: Stehende Figuren. Mit diesen können Sie mit wenigen Strichen Einzelpersonen und kleine Gruppen darstellen, die Offenheit, Ablehnung oder Entschlossenheit ausdrücken. Im zweiten Teil der Reihe stellen wir Ihnen vier weitere Figuren vor, mit denen Sie unkompliziert Emotionen darstellen und vermitteln können.

Übersicht

  • Emotionalität darstellen
  • Emotionale Figur 1: »Begeisternd, Einladend«
  • Emotionale Figur 2: »Erschrocken, Ängstlich«
  • Emotionale Figur 3: »Fröhlich, Glücklich«
  • Emotionale Figur 4: »Deprimiert, Traurig«

Emotionalität darstellen

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Die Darstellung von Emotionen mag zuerst etwas anspruchsvoll klingen, ist zeichnerisch aber kaum aufwendiger als die stehenden Figuren aus dem letzten Teil. Auch im Eifer des Vortrags-Gefechts können Sie diese Figuren schnell und verständlich darstellen. Die ausführlichen Zeichentipps von Andreas Gerhardt finden sie im ersten Teil dieser Reihe, hier aber schnell noch einmal die Kurzfassung:

Zeichnen Sie die Figuren immer in der gleichen Reihenfolge: Erst der Kopf, dann die Körperlinie, dann Arme, Füße, zuletzt die bei diesen Figuren ungemein wichtigen Emotions-Linien. Wie immer gilt vor dem ersten großen Vortrag: Üben und ein Gefühl dafür bekommen, wie die Figuren auf Flipchart oder Whiteboard wirken.

Stehende Figur 1: »Begeisternd, Einladend«

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Alle Figuren, die wir Ihnen im Rahmen dieser Reihe vorstellen, erfüllen mindestens zwei Funktionen. So auch die erste Figur dieses Beitrags: Im Zusammenspiel mit den skeptischen oder zuhörenden Figuren aus dem ersten Teil der Reihe kann sie als begeisternder Motivator auftreten.

Alternativ können Sie die Figur aber auch nutzen, um eine einladende Körperhaltung darzustellen. So begrüßt die Figur Gäste oder lädt dazu ein, neue Arbeits- oder Projektmanagement-Methoden auszuprobieren.

Im richtigen Kontext ließe sich diese Körperhaltung auch als »Befreiung« deuten. Die Figur hat einen anstrengenden Weg hinter sich, ist aber nun an einem Punkt, an dem sie die Früchte ihrer Arbeit genießen kann. Sie atmet durch.

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Achten Sie beim Zeichnen dieser Figur darauf, dass Sie die Arme am oberen Ende der Körperlinie ansetzen. Der befreite Eindruck entsteht nur, wenn die Figur sich komplett streckt, statt einen Buckel zu machen.

Stehende Figur 2: »Erschrocken, Ängstlich«

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Mit dieser Figur können Sie das komplette Spektrum von einem anfänglichen Schrecken bis zu einer andauernden, lähmenden Angst darstellen. Die Figur kann sich vor plötzlich gesunkenen Absatzzahlen erschrecken oder hat, wie in unserem Beispiel, mit Lampenfieber zu kämpfen.

Für den richtigen Eindruck sollten Sie den Kopf etwas schräger einzeichnen und die Körperlinie entsprechend höher ansetzen. So wird sofort deutlich, dass die Figur vor etwas oder jemandem zurückschreckt.

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Die Figur ist schnell und einfach gezeichnet, weil Sie beim Zeichnen nur einen Arm darstellen müssen. Aufgrund der Perspektive reicht es völlig, wenn Sie eine der Hände direkt an der Körperlinie ansetzen. Das verstärkt auch den Eindruck einer Person, die sich schützend klein macht.

Stehende Figur 3: »Fröhlich, Glücklich«

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Diese Figur macht figurative und wortwörtliche Luftsprünge. Ein gutes Ergebnis im letzten Quartal, ein Aufwärtstrend, oder eine gute Idee hat sie erfreut und motiviert. Bei HR-Themen können Sie diese Figur natürlich auch benutzen, um glückliches und zufriedenes Personal darzustellen.

Achten Sie beim Zeichnen darauf, dass Sie, anders als bei der ersten Figur, die Arme mit der Beugung nach oben einzeichnen. Figur 1 möchte eher umarmen, Figur 3 reißt die Arme nach oben. Als Füße genügen zwei simple Striche, die Körperlinie bis zu den angewinkelten Beinen sollte etwas kürzer sein als bei einer Figur mit »Bodenhaftung«.

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Emotionale Figur 4: »Deprimiert, Traurig«

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Figur 4 ist regelrecht am Boden zerstört. Sie buckelt, lässt den Kopf hängen, die Arme baumeln schlaff nach unten. Ob sie nun Umsatzeinbuße zu verantworten hat oder sich in einem Motivationstief befindet – mit dieser Figur können Sie schlechte Laune, Enttäuschung oder Resignation darstellen.

Figur 4 bietet sich als logische Fortführung von Figur 2 an. Die erschrockene, ängstliche Figur 2 fürchtet sich vor einer Entwicklung. Trifft diese ein, resigniert die dargestellte Person und verwandelt sich in die deprimierte Figur 4.

Die Herausforderung beim Zeichnen von Figur 4 ist die veränderter Körperlinie. Statt die geschwungene Linie aus dem Handgelenk herunterzuziehen, müssen Sie bei dieser Figur den Buckel nachzeichnen, bevor Sie die Linie zum Boden ziehen können. Kleine Hilfestellung: Setzen Sie mitten am leicht schrägen Kopf an und gehen Sie erst in eine waagerechte Linie, bevor Sie den »Buckel« einzeichnen. Arm und Hand stehen senkrecht zum Boden.

Mit diesen neuen Figuren können Sie nun ein breites Spektrum an Emotionen darstellen. Sie für die nächsten Vorträge gut gerüstet und können viele Sachverhalte und Emotionen souverän darstellen. Im nächsten Teil dieser Serie präsentieren wir Ihnen vier weitere Figuren, mit denen Sie Ihr Repertoire noch erweitern können.

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